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Mit Klaus ist gerade unser Chronist nach vier Wochen von Bord gegangen und ich muss mich selbst um einen Blog kümmern. Nun denn...

Wir hatten Klaus und Ulrich gerade verabschiedet, da bringt Steffen bereits den nächsten Gast in Form eines  2 kg schweren Bonitos an Bord:

 


Den hat er am Morgen für nur 5 Euro direkt vom Fischer erstanden. Nach einer Internetrecherche, was man mit einem Bonito so alles anstellen kann, entschieden wir uns für ein paar Steaks:

 





Das ganze lief recht blutig ab, aber es lohnte sich.

Der nächste Tag begann dann wieder mit ägäischer Bleisuppe. Zum Glück hatte Äolus auf halbem Weg zurück nach Porto Koufos ein Einsehen und
bescherte uns Wind. Um es nicht zu übertreiben kam der natürlich von vorne. Naja, gekreuzt hatten wir ja lange nicht mehr.

So allmählich war das Wettermuster im Frühjahr auf Chaldiki erkennbar: Die Nacht über leichter nördlicher bis westlicher Wind oder Flaute, ab dem frühen Nachmittag dann einsetzender Südost, der dann gegen Abend wieder einschläft. Da kann man sich zumindest darauf einstellen.

In Porto Koufos verzichteten wir diesmal auf das Vergnügen, an den alten U-Boot-Anleger zu gehen - eine weise Entscheidung, wie die spät abends einlaufende Trawlerflotte bestätigte - sondern legten uns auf die einzige etwas flachere Stelle der Bucht vor Bug- und Heckanker. Letzteres, um bei der ja zu erwartendenden nächtlichen Winddrehung nicht zu dicht unter Land zu kommen.

Zum Abendessen gab es dann nochmal Bonitosteaks.

Der nachfolgende Morgen bescherte uns dann während des Frühstücks Besuch in Form eines dieser neumodischen fliegenden Spielzeuge - ein Quadrocopter, vermutlich von einem Gast der Hotelanlage gesteuert, vor der wir ankerten.

Eine gestandene Viertelstunde nervte uns die Drohne mit ihrem Gesurre. Gerade außer Reichweite des Wasserschlauchs, den Steffen schon herausholen wollte. Da fängt man schon mal an über ECM oder eine bordeigene Kampfdrohne nachzudenken :schiessen:

Glücklicherweise ist die Akkuladung dieser Dinger recht begrenzt und beim späteren Anker auf gehen wurden wir nicht mehr gestört.

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