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Wir erfinden das Dümpelsegeln. Bei den wahnsinnigen Entfernungen zwischen den Häfen zwischen Sinthonia und der Akti-Halbinsel können wir es uns aber auch erlauben mit 2kn dahinzudümpeln.

Selbst damit erreichen wir nach 8sm irgendwann Pirgadikia im Scheitel des Singitikos Golfes. Dieser Hafen wurde mal wieder von der EU mit vier Millionen Euro subventioniert, wie uns die große Tafel verrät.
So richtig nachhaltig war diese Investionen aber wohl eher nicht, denn die Wellenbrecher-Pontons sind bereits wieder im Zustand der Auflösung:
 




Ganz so schlimm wie in Nea Maramaras, wo der Wellenbrecher mehr Löcher als ein schweizer Käse hat, ist es zum Glück noch nicht. Wir können am Mittelponton längseits gehen - der einzige, der noch eine begehbare Verbindung zum zentralen Schwimmsteg hat. Für die anderen Pontons hätten wir erst eine Brücke bauen müssen. Selbstverständlich ist von den laut Heikel "in Planung befindlichen" Strom- und Wasseranschlüssen keine Spur zu sehen.

Ein Schild vom Typ "Feigenblatt" am Anfang des Schwimmsteges warnt uns davor, daß die Anlage "Under Repair" wäre und das Betreten auf eigenes Risiko geschehe. Ein einheimischer Fischer meinte dazu, daß die "Repairs" sicher mehrere Jahre dauern würden...

Nun ja, solange es nicht mehr Wind gibt ist der Liegeplatz trotz leichten Schwells erträglich.

Der Ort selber unterscheidet sich nicht wesentlich von den anderen kleinen Hafenorten rings um die Chalkidki-Halbinsel. Ein paar Tavernen, Supermarkt und Bäcker. Was braucht es schon mehr ?
 
 
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