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Den letzen Segeltag von Steffen kosten wir gnadenlos aus und Kreuzen bis fast in die Bucht Ormos Panagias.

Es gibt hier sogar eine richtige Marina mit vielen Dauerliegern. Leider kann oder will uns keiner einen Platz zuweisen, was bei den diversen Moorings für unterschiedliche Schiffsgrößen erforderlich gewesen wäre.
Aus dem gleichen Grund scheidet die Verwendung des eigenen Ankers aus.

Der fällt dann halt eben in der Bucht selbst. Trotzdem nochmal mit den Dinghi übergesetzt und im "Büro" nachgefragt. Nur der Sohn des Betreibers war anwesend und der meinte, nur sein Vater wisse, wo man wie
liegen könne. Ich solle doch nochmal um 19 Uhr wiederkommen.

Das haben wir uns dann gespart - und die 50 Euro Liegegeld für drei Tage auch. Der Anker lag schon so schön auf Grund :D

Der Ort selbst besteht aus der üblichen Handvoll Tavernen, Bäcker und Supermarkt und diversen Ticketshops für die "stilvollen" Ausflugsschiffe:





Mit diesem und ähnlichen Booten werden die in ganzen Busladungen angekarrten Touristen rund um die Akti Halbinsel mit den diversen Klöstern geschippert. Näher als 1000m an die Küste dürfen sie dabei nicht, wenn Frauen an Bord sind. Ohne Frauen darf man sich der Mönchsrepublik bis auf 500m nähern. Anlanden ist aber nicht erlaubt und nur maximal 10 Nichtgläubige pro Tag bekommen eine Besuchserlaubnis. In früheren Zeiten durften nicht einmal weibliche Haustiere gehalten werden.

Die deutsche Betreiberin eines dieser Shops besorgt Steffen auch ein Taxi für den nächsten Tag.

Im fliegenden Wechsel kommt tagsdrauf meine neue Mitseglerin Irina an Bord. Die wurde gleich von einer ganzen griechischen Familie begleitet, die sie mangels Taxi in Nikitas eben mal im eigenen Wagen zum Hafen brachten. Sind schon sehr hilfsbereite Leute, die Griechen.

Leider hat Irina auch Regen mitgebracht, aber bis zum Abend lacht uns in Ormos Sikia wider die Sonne entgegen, überschattet vom allgegenwärtigen Berg Athos, auf dem auch Mitte Mai immer noch Schnee liegt:


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